Malerisch am Rande des Geestrückens liegt das ca. 550 Einwohner zählende Almdorf zwischen Husum und Bredstedt. In der schleswig-holsteinischen Geschichte wird es als ein reines Bauerndorf zum ersten Mal im Jahre 1650 erwähnt.
Der Ortsname Almdorf wird aus den Altgermanischen Wörtern "Allmende" und "Allmeede" abgeleitet. Sie bedeuten soviel wie "gemeinsames Land". Nach zahlreichen Änderungen über die Jahrhunderte hat der Name "Almdorf" seit 1860 seine Schreibweise behalten.
Bis  vor einigen Jahren noch überwiegend landwirtschaftlich strukturiert, ist inzwischen die Wohnfunktion führend. Die Bebauung konzentriert sich fast ausschließlich auf die Nordseite der Kreisstraße von Struckum nach Bohmstedt. Das Dorfgemeinschaftshaus ist zentraler Anlaufpunkt für vielfältige Veranstaltungen und Aktivitäten.  Dank der großen Unterstützung der gesamten Dorfbevölkerung, die dieses Haus durch Eigenleistungen oder finanzielle Hilfen erst ermöglichten, ist es aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken.
Es gelang, nicht zuletzt auch durch die Nutzung von Förderprogrammen,  zahlreiche Reetdächer zu sanieren und zu erhalten. So ist es nicht verwunderlich, dass schmucke Höfe und Reetdachhäuser das Erscheinungsbild des Dorfes prägen.Ein besonderes Kleinod ist die historische Huf- und Wagenschmiede. Sie stammt etwa aus dem Jahre 1720. Gerätschaften und Feuerstelle sind noch so erhalten, wie das Schmiedehandwerk sie über die Jahrhunderte benötigte.
Almdorf hat sich zum Mekka für Schmiedebegeisterte entwickelt. Wenn Arne Prohn in der Esse Eisen zum Glühen bringt und das helle Klingen des Hammers durch das Dorf hallt dann lauschen die Besucher gerne dem vertrauten Laut der "guten alten Zeit"