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Gezeiten nennt man das periodische Steigen (Flut) und Fallen (Ebbe) des Meeresspiegels in Folge der Anziehungskräfte von Mond und Sonne.
Die Hauptursache für die Gezeiten ist jedoch der Mond. Er übt eine starke Anziehungskraft auf das Wasser der ihm zugewandten Seite der Erde aus. So steigt das Wasser über den normalen Stand - es entsteht die Flut.
Das Wasser auf dem Erdteil, der dem Mond abgewandt ist, wird weniger vom Mond angezogen. Da das Wasser zum Erdmittelpunkt vom Mond weg ausgebeult wird, entsteht auch hier eine Flut. Die beiden Flutflächen machen jeweils ein Viertel der Erdoberfläche aus. Auf den beiden anderen Vierteln ist Ebbe.
An den meisten Küsten gibt es zwei Hochwasser und zwei Niedrigwasser pro "Mond"- Tag. An den verschiedenen Orten, Inseln und Halligen besteht ein Gezeitenunterschied.
Die örtlichen Gezeiten werden im Amsinck-Haus ausgehängt bzw. in der örtlichen Presse veröffentlicht. Einen Gezeiten-Kalender erhalten Sie in jeder Buchhandlung.
Hier finden Sie den aktuellen Gezeitenkalender 2012 von Husum
Aufkommende Flut Der Wattwurm und sein eindrucksvolles Spiel mit den Gezeiten Die Flut besitzt atemberaubende Kräfte Eindrucksvolle Landschaften entstehen bei Niedrigwasser
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